Hervorragende Platzierung der WK.2-Mädchen

Aufgrund der zu geringen Spielerinnenanzahl in der WK.3 traten unsere Mädchen aus dem Leibnizgymnasium im Schulwettbewerb „Jugend-trainiert-für-Olympia“ dieses Jahr in der Wettkampfklasse 2 an. Alle wussten, die anderen sind größer, athletischer und spielen zum Großteil besser Basketball. Umso mehr freuten sich Spielerinnen und Betreuer am Ende über einen ausgezeichneten 12. Platz.

Selbst mit den wenigen Spielerinnen in der WK.3 hätten die Saarländerinnen kein so richtig groß gewachsenes Team stellen können. Aber für die ältere WK.2 (Jahrgänge 1999-2000) war man deutlich zu jung und vor allem zu „klein“. Trotzdem hatte die Mannschaft, die auch dieses Mal wieder von Zsuzsanna Boksay gecoacht wurde, wieder eine gehörige Portion Kampfgeist und Siegeswille im Gepäck, dazu den olympischen Gedanken. Ein weiterer Nachteil war, dass wieder „nur“ drei „echte“ Basketballerinnen im Zug nach Berlin saßen. Die anderen spielen im Verein Handball und Fußball.

Besonders groß war die Erwartung auf eine gute Platzierung nicht, als bekannt wurde, gegen wen die Leibniz-Mädels in der Vorrunde bestehen mussten. Gleich zwei Hochburgen: Hessen und Nordrhein-Westfalen in der Vorrunde. Die einzig machbare Aufgabe schien die Konkurrenz aus Hamburg, die man aber nicht kannte und schlecht einzuschätzen war.

Und genau auf dieses Bundesland trafen die Saarländerinnen in ihrem ersten Spiel, um 9:15 Uhr! Keine Zeit zum Einspielen und Eingewöhnung auf dem Spielfeld – dennoch: ein Sieg musste her. Verhalten der Beginn, noch etwas müde und langsam auf den Beinen. Doch in der zweiten Halbzeit flutschte es. Der Kampfgeist war geweckt und in der Defense eroberten unsere Mädels Ball um Ball. So schafften sie tatsächlich die Sensation und gewannen nach mäßigem Start am Ende mit 31:18. Die beiden anderen Gruppenspiele waren nur Pflicht und gingen deutlich zugunsten der übermächtigen Gegnerinnen (86:2 gegen NRW, 67:14 gegen Hessen).

Am zweiten Tag rutschten unsere Mädchen in der Zwischenrunde in die Gruppe 4, wo es gegen Sachsen und Rheinland-Pfalz zu bestehen galt. Der Sieg aus der Vorrunde gegen Hamburg wurde lt. Reglement mitgenommen und dies sollte sich nach der Gruppenphase entscheidend auswirken. Klar war: Im Spiel gegen Sachsen musst Du gewinnen, wenn Du eine vernünftige Platzierung willst. Ob es an der frühen Uhrzeit lag (Beginn 8:30 Uhr) oder einfach die Nerven nicht mitspielten, bleibt spekulativ. Leider verloren die Leibniz-Mädchen 25:30 und die Köpfe hingen tief. Gegen Rheinland-Pfalz war spielerisch und athletisch nichts zu holen und die späteren Neuntplatzierten setzen auch ein deutliches Zeichen (5:50).

Doch der Basketballgott meinte es gut. Hamburg, gegen die ja schon gewonnen wurde, siegte unerwartet gegen Sachsen und so standen hinter Rheinland-Pfalz die drei anderen Länder alle mit einem Sieg und zwei Niederlagen gleich auf. Das Korbverhältnis hebte das Saarland auf den zweiten Tabellenplatz und somit in das Spiel um Platz 11 gegen Thüringen. Wahnsinn, das hätte niemand zuvor geglaubt.

Nun war die Motivation wieder da, der Wille, alles zu geben. Dieser Gegner schien machbar. Anfangs sah es auch nicht schlecht aus. Doch als sich Friederike (eine der drei Vereinsspielerinnen) verletzte, war trotz großem Kampfgeist eine Niederlage nicht mehr abzuwenden (31:16). Mit einem sehr beachtlichen 12. Platz im Gesamtklassement verabschiedeten sich unsere Mädchen, wohlwissend dieses Ergebnis als jüngstes Team in der WK.2 beim diesjährigen Bundesfinale erreicht zu haben.

Mit dabei waren:

Charlotte Pfitzner, Friederike Scherer, Jasmin Stumpf, Charlotte Edelmann, Marlene Geißelmann, Katharina Meyer zu Tittingdorf, Emelie Vogelgesang, Julia Reichrath, Zsuzsanna Boksay (Coach), Andreas Bonaventura (Lehrer), Victor Voges (Betreuer)

 

GEschrieben am von berichte

Kommentare deaktiviert für Hervorragende Platzierung der WK.2-Mädchen

Comments are closed.