
66:68 und trotzdem ein Sieg fürs Team: Ein unvergesslicher U14-Basketballtag
Am Samstag verwandelte sich unsere Vereinsturnhalle in den Mittelpunkt eines unvergesslichen Basketball-Tages: Der Saisonabschluss unserer U14 stand an – und der hatte es in sich. Selbst die denkbar knappe Niederlage im Spitzenspiel der U14 Bezirksliga konnte die Stimmung nicht trüben.
Der Auftakt begann schon am Mittag. Um 12:30 Uhr liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, ehe um 13:00 Uhr das Warm-up für das große Highlight startete. Unsere U14.1 hatte eine makellose Rückrunde hingelegt – kein Ausrutscher, kein Zweifel.

Bild 1: Sascha während den Vorbereitungen
Doch nun wartete mit Illingen 2 der ungeschlagene Tabellenführer. Ein echtes Finale auf Augenhöhe.
Zwischen 70 und 100 Zuschauer strömten in die Halle und sorgten für eine Atmosphäre, die man sonst nur aus deutlich größeren Arenen kennt. Angetrieben von diesem lautstarken Support – und unterstützt von den eigenen Vereinskollegen – lieferten sich beide Teams ein packendes Duell.
Führungswechsel gefühlt im Minutentakt, Spannung in jeder Aktion, Kampfgeist auf beiden Seiten.
Ein Spiel, das alle in seinen Bann zog.
Am Ende hatte Illingen hauchdünn die Nase vorn: 66:68. Ein bitteres, aber zugleich stolzes Ergebnis. Glückwunsch nach Illingen zur verdienten Meisterschaft – doch eines ist sicher: Nächste Saison greifen wir wieder an.

Bild 2: U14.1 Timeout

Bild 3: U14.1 Ben kämpft um jeden Ball
Nach diesem Krimi ging es direkt weiter – und zwar mit einem vereinsinternen Derby, auf das sich alle Beteiligten die gesamte Saison gefreut hatten. U14.2 gegen U14.3 – 20 motivierte Spielerinnen und Spieler, ein Spielfeld und jede Menge Emotionen.
Zunächst begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, doch bereits im 2. Viertel setzte sich die Erfahrung der U14.2 durch. Mit einem Halbzeitergebnis von sicheren 35:19 zog sich der Trainer Jens zurück und übergab das Kommando an den Nachwuchstrainer Jamie. Ein Zeichen für Vertrauen und Förderung innerhalb des Trainerteams. Jamie bewies, dass er im Verlauf der Saison enorm viel gelernt hat, und rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen eindrucksvoll mit einem Sieg
von 71:39.
Auf der anderen Seite stand die U14.3 von Beginn an unter der Leitung von Michael, der erst sein erstes Spiel als Trainer bestritt. Sascha überließ ihm dabei voller Vertrauen die Verantwortung, begab sich selbst auf die Zuschauerempore und stellte ihm in weiser Voraussicht mit Matti zusätzliche Unterstützung zur Seite – ebenfalls jung, engagiert und mit viel Leidenschaft dabei.
Die U14.3 hielt trotz allem beeindruckend dagegen, ließ sich zu keinem Zeitpunkt entmutigen und kämpfte bis zur letzten Minute. Immer wieder blitzte ihr großes Potenzial auf – sei es durch mutige Einzelaktionen, starke Defensivphasen oder sehenswert herausgespielte Punkte. Am Ende stand zwar ein Sieg für die U14.2, doch das Ergebnis rückte schnell in den Hintergrund: Die U14.3 zeigte eines ihrer stärksten Spiele der Saison und bewies eindrucksvoll ihre Entwicklung.
Vielleicht lag es ja tatsächlich am frischen Wind auf der Trainerbank – manchmal bewirken neue Impulse eben Wunder.

Bild 4: Magic Cheersport Saarbrücken
Für zusätzliche Highlights sorgten die Cheerleader „Magic Phoenix“ und „Magic Eternity“ des Magic Cheersport Saarbrücken. Mit energiegeladenen Choreografien und spektakulären Einlagen rissen sie das Publikum mit und machten den Tag zu etwas ganz Besonderem. Ein riesiges Dankeschön für diese großartige Unterstützung!
Nach so viel Action klang der Tag genau so aus, wie man es sich wünscht: mit Pizza, guter Laune und vielen Gesprächen zwischen Spielern, Trainern – und sogar den Schiedsrichtern. Ein perfekter Abschluss eines intensiven Spieltags. Und wer den Gerüchten glauben darf, hielten es manche Spieler sogar bis 22:00 Uhr aus.

Bild 5: gelungener Abschluss
Was bleibt, ist mehr als nur ein Ergebnis: eine Saison voller Entwicklung, Teamgeist und
unvergesslicher Momente. Das Trainerteam blickt mit großem Stolz auf die Leistung aller
Spielerinnen und Spieler. Sie sind nicht nur besser geworden – sie haben Freundschaften über die
Teamgrenzen hinaus geschlossen und sind zu einer großen Mannschaft zusammengewachsen.
Sodass es berechtigt heißt:
One Team – Go Saints!



